Was ich koche (II): Nussmischung

Na, ja, kochen, es passt halt zu den Zitronenspaghetti.

  • 1 TL Kurkuma, Kreuzkümmel, Ingwer- und Zimtpulver mit
  • 1TL Cayennepfeffer und Meersalz vermischen.
  • Gewünschte Menge Nussmischung hacken, mit etwas Sesamsaat mischen und in der Pfanne rösten.
  • Kurz vor Schluss die Gewürzmischung beigeben bis es duftet.

Zu Zitronenspaghetti oder einfach mit Öl und Weißbrot (zum Dippen oder als Häppchen).

Gesprächsfetzen (I)

Ein Gesprächsfetzen, der den heutigen Tag bezeichnet geht so:

„…da zahl’n wa‘ alle 2 Wochen 1,40, da‘ geht doch, da kannst‘ nich‘ meckern…“

So, oder verblüffend ähnlich von diversen älteren Herren vor verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten gehört. Da frag ich mich schon, was alle 2 Wochen 1,40 kostet UND wie alt muss man sein, um das zu wissen. Oder muss man erst alt werden damit alles 1,40 kostet.
Es lässt mich jedenfalls leicht verwirrt zurück.

Was ich an Föhr mag

  • Die Anreise: Man kann mit dem Auto auf die Insel, dann sollte man buchen. Man kann sein Auto auch in Dagebüll auf einen Parkplatz stellen, es gibt sogar für die 700m zum Hafen einen Shuttlebus. Nur mit Koffer und vielleicht Fahrrad kommt man jederzeit auf die Fähre. Nach 50 Minuten ist man auf der Insel, geht in sein Quartier in Wyk oder nimmt Taxi oder Bus in die entlegeneren Orte (entlegen, ha! 10 Kilometer maximal).
  • Die Orte: Vor allem Wyk ist wunderbar. Es gibt genügend nette und bezahlbare Ferienwohnungen in der Parallelstraße zur Strandpromenade. Na, Straße ist vielleicht übertrieben, in dem vorderen Teil Wyks sind alles Gässchen und damit ist es sehr gemütlich. Hinten raus wird’s etwas urbaner, ist aber trotzdem O.K.
    Auch Wrixum oder Midlum sind sehr niedlich, nur leider nicht am Strand.
    Nieblum hat Strand, ist aber ein bisschen etepetete.
    Die anderen Orte erkunde ich das nächste Mal.
  • Die Restaurants: In Wyk gibt es natürlich einige, von der, ähem, original Fischerkate, alles fangfrisch aus der Mikrowelle bis Sterneküche. Daneben, und das gefiel mir gut, junge Küche, die sich regional und Bio gibt. Auch in den anderen Orten gibt’s Gastronomie, in Oldsum ein nettes Café (Stellis Hus?); die Lohdeel in Nieblum bedarf der Vorbestellung, man muss die Bedienung, äh, ertragen, mit Kindern muss einem klar sein, dass andere Tische vorgezogen werden. Man kann ja auch ins Alt Helgoland im Yachthafen Wyk gehen, da schmeckt auch das Essen besser.
  • Das Wetter: Es ist See, da ist Wetter. Deal with it und merke dir: Es ist See, da ist Wetter und gut
  • Das Publikum: Kultiviert, überwiegend freundlich und angenehm sportlich. D. h. die Leute nerven nicht. Sie schauen nach Büchern, gehen ins Museum und fahren Rad. Sie kaufen und trinken Weine oder Bier aus Gläsern, abends. Sie trinken Kaffee, Tee oder Crement tagsüber. Sie freuen sich, weil sie Urlaub haben und sich Fähre, Quartier und Restaurant leisten können. Glauben Sie mir, dass das nicht überall so ist.
  • Die Museen? Das Museum: Ja, es gibt ein friesisches Museum und wenn Sie Heimatmuseen mögen, halte ich Sie nicht auf. Für ein echtes Interesse an Kunst kann man in das Museum der Kunst der Westküste. Neben einer interessanten Architektur und guter Gastronomie finden sich Werke von Max Liebermann, Max Beckmann, Emil Nolde und Edvard Munch. Na.

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Welche Architektur gucke ich mir an (I): Dom Hildesheim

Den Dom Mariä Himmelfahrt zu Hildesheim

Hildesheim besitzt, im Gegensatz zu Hannover, einiges wirklich sehenswertes. Neben dem Roemer- und Pelizaeus-Museum und einer pittoresken Altstadt voller Fachwerkhäuser gleich zwei Kirchen, die zum UNESCO-Welterbe gehören: St. Michaelis und der Dom. Die eine evangelisch, der andere katholisch.

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