Was ich trinke (III): Veneziano Royal

Achtung: Eigenwortschöpfung. Und: Lecker

In Venedig trinkt man Sprizz, Prosecco und Campari.
In Südtirol hieß es vor 10 Jahren Veneziano, Weißweinschorle mit Aperol.
Über die Panschprodukte Spritz aus Wien und München rede ich nicht.
In Algund/Südtirol im letzten Jahr trank man Veneziano mit Sekt, Aperol und etwas Soda und Blick auf die Alpen.

Was für ein schnödes Wort für ein so tolles Getränk. Seit heute heißt es hausintern: Veneziano Royal.

Sekt, ein Schuss Mineralwasser und soviel Aprrol, bis das Getränk im Rotweinglas ein schönes Orange hat.
Etwas Eis und eine halbe Orangenschale sind obligatorisch.
Fehlt nur noch der Blick auf die Alpen.

Wo ich gerne esse (I): Funky Kitchen Hannover

Bei Mousse T. zu Hause

Hier, der andere berühmte Hannoveraner mit den Hits.
Nee, ernsthaft, ich mag ihn und das, was er macht. Gut hörbaren Elektro-Kram, leicht soulig, etwas funky, ich bin da kein Spezialexperte.

Als Restaurantkritiker bin ich auch kein Experte, deshalb brauche ich nur aufzählen, was mir gefallen hat:

  • Die Lage: Die Funky Kitchen liegt auf dem alten Expo-Gelände, nah der Expo-Plaza und damit nah der Tui-Arena. Toll, wenn man zum Konzert möchte, da ist der Laden drauf eingestellt. Man hat genügend Parkplätze drumzu, das ist super
  • Das Gebäude: Ein Expo-Pavillon. Heute heißt es Peppermint Park und beherbergt neben dem Restaurant auch eine Event-Agentur und Mousse T.s Studios. Man geht an Goldenen Schallplatten vorbei und das ist schön. Es reicht, um eine Besonderheit zu verspüren.
  • Der Blick: Geht über das Expo-Gelände. Das ist O.K. Bei Sonnenuntergang ist’s schön.
  • Die Musik: Das ist der zweitwichtigste Pluspunkt. Denn es läuft keine Egal-Musik aus der dem Weichspül-Beschallungs-CD-Sortiment, auch kein Radio und auch nicht die Klassik-Klassiker von 1750 bis heute. Es läuft… Mousse T.-Musik, ein wenig funky, etwas soulig, leicht elektro-poppig… ich war nicht einmal genervt.
  • Und das Essen: Ja, da war doch was. Die Speisekarte findet man im Internetangebot der Funky Kitchen, gut aufgeteilt in Menü oder Karte. Das Essen selber war auf den Punkt und angenehm gewürzt. Wir hatten Tranchen vom Iberico-Schwein, Ingwer-Möhren und Süßkartoffelbrei. Super Essen, später Crème brûlée mit einer Kugel Sorbet. Dazu sehr feinen Rosé. Das klingt nicht ganz billig, war aber noch bezahlbar.

Insgesamt hatten wir einen runden Abend und was will man mehr.

Was ich koche (VIII): Möhren-Orangen-Süppchen

Angeberessen für Parties

Für 4 Personen kauft man:

  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehe(n)
  • ca. 2cm frischer Ingwer
  • 500 g Möhren
  • 500 g Kartoffeln
  • 3/4 l Gemüsebrühe
  • 1 Orange
  • 100 ml Sahne
  • 2 EL Mango-Chutney
  • 1-2 EL gehackte Petersilie
  • Olivenöl
  • Salz&Pfeffer

Alles putzen und/oder schälen und fein würfeln. Olivenöl in einem Topf erhitzen und alles Gemüse anschwitzen. Mit Salz&Pfeffer würzen und mit Brühe aufgießen. Einmal aufkochen und dann bei mittlerer Hitze 20 Minuten garen.
Inzwischen eine Orange auspressen. Suppe pürieren; mit Sahne, Mango-Chutney und Orangensaft abschmecken. Mit Petersilie bestreut servieren.

Passt zu Bauernbrot und Brut oder Grauburgunder.