Ihr Kaffee wartet auf sie

Neulich war es etwas ungewöhnlich. Es musste getankt werden, allerdings war ich der Beifahrer und – auch das ungewöhnlich – ich hatte keinerlei Lust auf Soziale Medien und das Smartphone, also ließ ich den Blick schweifen und stieß auf eine Schild mit den Worten: „Ihr Kaffee wartet auf sie!“, begleitet vom Foto eines mit Latte Macchiato gefüllten Glases. Nun muss man wissen, dass die dörfliche Tankstelle sehr klein ist und der Innenraum auf der einen Seite beherrscht von Süßigkeiten, auf der anderen von Zeitschriften. In einer kleinen Ecke versteckt sich ein Kaffeeautomat der Art, wo man fürchtet, dass der Kaffee nach Tomate schmeckt, weil vorher eine Tomatensuppe vom Automat bereitet wurde. Da stellten sich mir Fragen:

  1. Woher hat Shell meinen Kaffee? Die sollen nicht in mein Haus, da bin ich strikt dagegen!
  2. Ich mag gar keinen Latte Macchiato, warum behaupten die dann, es sei mein Kaffee?
  3. Kaffee aus dem Glas mag ich hingegen sehr. Einen Kaffee aus dem Glas traue ich der Tankstelle nicht zu. Ist es etwa Trug und ich bekomme meinen Kaffee aus fremden Pappbechern?
  4. Ich glaube sogar, dass die Herrschaften möchten, dass ich für meinen Kaffee bezahlen muss. Das wäre schon frech, nein?!
  5. Warum fragt man so etwas alles nicht einfach mal?

Nie ist das Känguru da, wenn man es braucht.

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2017

So, wie war denn 2017?

1. Zugenommen oder abgenommen?
Eher abgenommen, nur leicht, aber es macht mir Sorgen. Guter Vorsatz für 2018: regelmäßig gut essen.

2. Haare länger oder kürzer?
Vorne kürzer, oben länger. Die blonden Strähnen verbreiten sich langsam.

3. Mehr bewegt oder weniger?
Immer mehr, immer mehr Wandern. Hat ja auch zu einem eigenen Wander-Blog geführt.

4. Der hirnrissigste Plan?
Krank in Wales wandern. Gesund in Wales Wandern war aber genau genommen der Plan, also, hm.

5. Die gefährlichste Unternehmung?
Nix.

6. Die teuerste Anschaffung?
Einmal alle Merino-Pullis gegen Baumwolle austauschen, wegen allergischer Reaktionen.

7. Das leckerste Essen?
Hm. Vieles lecker, nix besonderes dabei.

8. Das beeindruckendste Buch?
Beeindruckend, och. Lauter Jasper Ffforde gelesen, die Drachtöterin, Thursday Next, grad die ersten Bände sind da sehr witzig.

9. Der beste Sex?
*hier Tigerlachen einfügen*

10. Der ergreifendste Film?
War der Film über Florence Forster Jenkins dieses Jahr? Den fand ich gut.

11. Die beste CD bzw. der beste Download?
Sophia Ensemble, ein nordisches Vokalensemble.

12. Das schönste Konzert?
Zu Weihnachten mit dem Chor, in dem ich seit diesem Jahr singe. Tolle Leute, großer Spaß.

13. Die meiste Zeit verbracht mit …?
Mit Schule und Elterngesprächen. Aber ich konnte es über das Jahr abbauen und mache damit weiter, also mit dem Abbauen.

14. Die schönste Zeit verbracht mit …?
…der Frau auf Wanderungen im Chor.

15. Vorherrschendes Gefühl 2017?
Anders als letztes Jahr: erst Stress, dann Erleichterung. So kann das weitergehen.

16. 2017 zum ersten Mal getan?
Den Neffen über’s Wochenende da gehabt. Guter Plan, gerne wieder. Außerdem ein Hochbeet gebaut, dort Kräuter angebaut und getrocknet.

17. 2017 nach langer Zeit wieder getan?
Im Chor gesungen. Gute Sache!

18. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Die Milbenallergie. Die Zahnprobleme. Der Pastorenwechsel in der Gemeinde.

19. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
„Wir kommen mit weniger auf der Tour aus!“

20. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Hm (Vorsatz: mehr schenken!)

21. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Hm (ich brauch ja nix.)

22. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Irgendwas romantisches zu meiner Frau wahrscheinlich.

23. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Irgendwas romantisches von meiner Frau wahrscheinlich.

24. 2017 war mit einem Wort …?
…halt so ein Jahr wie viele.

#SepteMeer

Neuwerk.

Scribbledi-scribbleda

Kiki hat zum SepteMeer aufgerufen und das hier ist das, was mir dazu einfiel. Immerhin (fast) jeden Tag etwas.