Das kalte Herz – Wilhelm Hauff

Orchesterhörspiel mit Musik von Henrik Albrecht, gespielt von der NDR Radiophilharmonie

Das muss ja super sein, schließlich steht „…mit Pauken und Trompeten“ in der Ecke. Na, also.
Hier die Liste:

  • Es ist ein Märchen, recht bekannt, aber neu vertont.
  • Die Musik ist sehr passend komponiert. Manchmal fühlt man sich an Filmmusik erinnert, aber das muss ja nicht schlecht sein. Stimmung kommt jedenfalls auf.
  • Mit nur drei Sprechern kommt die Erzählung aus und diese drei bieten allerlei Figuren an. Toll. Auch hier erinnert man sich an manchen Film, der Bösewicht etwa erinnert an Voldemort.
  • Es spielen Pauken und Trompeten mit!
  • Und sie spielen gut!
  • Wir haben es Karfreitag halb gehört (nur Erwachsene) und waren so angetan, dass wir die CD kauften.
  • Im NDR-Ticketshop.
  • Für Kinder ab 6 Jahren ist sie aber auch geeignet.

Gestern war die Fahrt kürzer als gedacht und wir blieben einfach im Auto sitzen, um die CD in Ruhe zu ende zu hören. Fanden die Nachbarn komisch, ist aber so.

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Miss Blackpool

London, 60s und Nick Hornby.

Das müsste schon reichen für ein gutes Buch. Schaumermal.

  • Es ist von Nick Hornby.
  • Übersetzt von Isabel Bogdan (und Ingo Herzke).
  • Es spielt in London.
  • In den 1960ern.
  • Es wird eine nette Geschichte erzählt, eigentlich eine Liebesgeschichte.
  • Außerdem geht es um Komödie, Homosexualität und andere Schwierigkeiten in den 1960ern.
  • Der ein oder andere Prominente Name taucht auf.
  • Es hat die ein oder andere überraschende Wendung, liest sich aber nie sperrig.
  • Es hat ein gutes Ende.

Doch, das reicht für ein gutes Buch.

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Wie ich mal nicht mehr 17 sein wollte

„Feel’s like I’m 17 again“ singt das Radio. „Nee“ denk ich.

Ist es ein gutes Gefühl. Nein, denke ich, ist es nicht. Ich will nicht mehr 17 sein und mich schon gar nicht so fühlen. 17 sein heißt:

  • Zuhause wohnen
  • Kaum Geld haben
  • Damit auch: Keine Reisen
  • Kein ordentlicher Wein, viel Bier
  • Keine Ahnung von guten Cocktails oder Rum
  • Billige Autos
  • Schlechtes Essen
  • Schlecht sitzende Kleidung
  • Wenig Körperbewusstsein
  • Wenig Fitness
  • Kein Internet
  • Techno
  • Fehlende Akzeptanz meiner Musik durch Freunde
  • Kein Sex
  • Keine Partnerschaft
  • Schlechte Kosmetik
  • Hautprobleme

Soll ich weitermachen? Heute esse ich besser, bin besser trainiert, bin finanziell unabhängig, habe regelmäßig Sex, habe alles probiert, was zum erfolgreichen Leben gehört und kann darauf verzichten (teures Essen, teure Hotels, große Autos, teure Kleidung). Und ich stehe zu mir und dem, was ich tue. Das soll ich tauschen? Fragt mich mit 50 noch mal.

Sin City – A dame to kill

Mickey Rourke und Bruce Willis

Machen wir’s kurz:

  • Ich hab keine Ahnung worum es geht.
  • Ich hab den ersten Teil völlig vergessen.
  • Was doof ist.
  • Es ist recht brutal.
  • Aber hat ziemlich gute Special-FX.
  • So wie der letzte auch.

P.S.: Vergesse ich bald wieder. Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

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Dinge, die ich nicht verstehe (V): Hochglanzmagazine

Das geht schon bei den Namen los: Wer kann denn unfallfrei Men’s Health, Vogue, Vanity fair oder Fit for fun aussprechen, ohne einen Lachanfall oder einen Knoten in der Zunge zu bekommen.

Viel erstaunlicher finde ich, dass es anscheinend Leute gibt, die wirklich 5 Euro und mehr dafür ausgeben, erst mal acht Doppelseiten Photoshop-Ergebnisse durchzublättern, bevor überhaupt das Inhaltsverzeichnis kommt. Vom journalistischem Wert des Rests wollen wir hier nicht weiter reden.