Auf den Straßen

Stellen Sie bitte mal eine durchschnittliche Straße in einer kleineren Stadt vor, vielleicht sogar in einem Dorf. Es gibt eine Ampel, das ist gut. Vor allem zu Berufsverkehrszeiten, denn die Pendler queren die Stadt, wir sind im Speckgürtel einer Landeshauptstadt.
Nun ist es aber Abend, in zwei Stunden werden die Ampeln ausgestellt. Ein Radfahrer, er scheint es öfter zu machen und ist gut ausgestattet, nun, dieser Radler fährt einfach bei Rot. Das ist nicht weiter schlimm, die Straßen sind leer und nur ein Auto nähert sich. Das Auto ist zu schnell, vielleicht 70km/h, das passiert im Ort in der Nacht öfter, die Ampel ist aus, die Blitzer… welche Blitzer?
Aber all das ist kein Problem, der Radler ist schnell, die Straßen sind frei, das Auto weicht aus.

Der Autofahrer hupt, lang und ausdauernd, er muss unbedingt vor dem Radfahrer einscheren, recht knapp, dabei wäre Platz genug.
Der Radfahrer zeigt den Mittelfinger, er pöbelt mit unflätigen Wörtern, bremst, spuckt, dabei könnte er einfach das Hupen ignorieren. Das Auto bremst.

Passiert ist nichts weiter, nur eine Drohgebärde, die der Fahrer durch ein sofortiges Weiterfahren entschärfte.
Und irgendwie fühlt man sich sofort an die aktuelle Politik erinnert.

***

Im übrigen finde ich, dass der Innenminister zurücktreten sollte (inspiriert von Herrn Buddenbohm).

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2016

Hm, das letzte Mal habe ich darüber 2014 geschrieben. Ich bin ja ein Blog-Profi.

1. Zugenommen oder abgenommen?
Weder noch. Aber immer noch zu wenig.

2. Haare länger oder kürzer?
Weder noch. Die Gehheimratsecken wachsen, der Schnitt passt sich an. Der Lieblingsfriseur redet davon, dass ich immer blonder werde.

3. Mehr bewegt oder weniger?
Mehr. Viel Wandern, Vorbereitungstraining vor dem Laptop zu Youtube-Videos im Keller (Manuels Skigymnastik!).

4. Der hirnrissigste Plan?
Die Bewerbung als Schulleiter. Zum Glück wurde das nix. Jetzt die harte Arbeit aus allen Arbeitsgruppen rauszukommen, die ich betreten habe, um Präsenz und Interesse zu zeigen. Aber insgesamt auf die Füße gefallen.

5. Die gefährlichste Unternehmung?
Einmal über die Alpen. Es gab zwei Stellen, wo mir schwindelig wurde, aber ich habe es geschafft und es war fantastisch.

6. Die teuerste Anschaffung?
Ein neues Dach.

7. Das leckerste Essen?
Die Spaghetti Bolognese auf 3000m Höhe nach 1200m Anstieg. Beste!

8. Das beeindruckendste Buch?
Isabos Pfau. Wobei mich vor allem die Geschichte um die Entstehung und der Erfolg beeindruckt haben, aber das Buch ist auch gut.

9. Der beste Sex?
*hier Tigerlachen einfügen*

10. Der ergreifendste Film?
Hier müsste ein Fernsehfilm stehen, weil ich es kaum ins Kino geschafft habe. Immerhin in „Monsieur Chocolat“ war ich und fand den auch gut.

11. Die beste CD bzw. der beste Download?
Ein Sammlung mit Kammermusiken von Arvo Pärt: „Creator Spiritus“ mit Paul Hillier, Theatre of Voices, Ars Nova Copenhagen u. a.
Außerdem mal wieder ein Elektroalbum, Sinus von Melokind.

12. Das schönste Konzert?
Ich durfte auf dem Opernplatz 100 Bläser dirigieren, während Markus Stockhausen darüber Trompete spielte. Jetzt muss ich nur noch im Lotto gewinnen, dann mach ich das an den Maschteichen mit 500 Bläsern. Tschakka.

13. Die meiste Zeit verbracht mit …?
Gefühlt mit Schule und Elterngesprächen.

14. Die schönste Zeit verbracht mit …?
…der Frau auf Wanderungen.

15. Vorherrschendes Gefühl 2016?
Erst Erleichterung, in der zweiten Hälfte Stress. Das muss wieder anders werden.

16. 2016 zum ersten Mal getan?
Karriere verweigert. Berge zu Fuß überquert. Einen Urlaub ohne Wandern doof gefunden. Wintergewandert.

17. 2016 nach langer Zeit wieder getan?
Einen alten Freund getroffen, gleich wie damals gefühlt. Bei einem Konzert Posaune gespielt. Einen Tag im Bett verschlumpft.

18. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Die Milbenallergie. Die Zahnprobleme. Das neue Dach.

19. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
„Wir kommen mit weniger auf der Tour aus!“

20. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Die Neugier über eine körperliche Auffälligkeit, die derjenige inzwischen hat erfolgreich behandeln lassen.

21. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Der Schnaps auf 3000m, den die Unbekannten mit uns teilten.

22. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Irgendwas romantisches zu meiner Frau wahrscheinlich.

23. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Irgendwas romantisches von meiner Frau wahrscheinlich.

24. 2016 war mit einem Wort …?
Wechselhaft.

Das kalte Herz – Wilhelm Hauff

Orchesterhörspiel mit Musik von Henrik Albrecht, gespielt von der NDR Radiophilharmonie

Das muss ja super sein, schließlich steht „…mit Pauken und Trompeten“ in der Ecke. Na, also.
Hier die Liste:

  • Es ist ein Märchen, recht bekannt, aber neu vertont.
  • Die Musik ist sehr passend komponiert. Manchmal fühlt man sich an Filmmusik erinnert, aber das muss ja nicht schlecht sein. Stimmung kommt jedenfalls auf.
  • Mit nur drei Sprechern kommt die Erzählung aus und diese drei bieten allerlei Figuren an. Toll. Auch hier erinnert man sich an manchen Film, der Bösewicht etwa erinnert an Voldemort.
  • Es spielen Pauken und Trompeten mit!
  • Und sie spielen gut!
  • Wir haben es Karfreitag halb gehört (nur Erwachsene) und waren so angetan, dass wir die CD kauften.
  • Im NDR-Ticketshop.
  • Für Kinder ab 6 Jahren ist sie aber auch geeignet.

Gestern war die Fahrt kürzer als gedacht und wir blieben einfach im Auto sitzen, um die CD in Ruhe zu ende zu hören. Fanden die Nachbarn komisch, ist aber so.

Wie ich mal nicht mehr 17 sein wollte

„Feel’s like I’m 17 again“ singt das Radio. „Nee“ denk ich.

Ist es ein gutes Gefühl. Nein, denke ich, ist es nicht. Ich will nicht mehr 17 sein und mich schon gar nicht so fühlen. 17 sein heißt:

  • Zuhause wohnen
  • Kaum Geld haben
  • Damit auch: Keine Reisen
  • Kein ordentlicher Wein, viel Bier
  • Keine Ahnung von guten Cocktails oder Rum
  • Billige Autos
  • Schlechtes Essen
  • Schlecht sitzende Kleidung
  • Wenig Körperbewusstsein
  • Wenig Fitness
  • Kein Internet
  • Techno
  • Fehlende Akzeptanz meiner Musik durch Freunde
  • Kein Sex
  • Keine Partnerschaft
  • Schlechte Kosmetik
  • Hautprobleme

Soll ich weitermachen? Heute esse ich besser, bin besser trainiert, bin finanziell unabhängig, habe regelmäßig Sex, habe alles probiert, was zum erfolgreichen Leben gehört und kann darauf verzichten (teures Essen, teure Hotels, große Autos, teure Kleidung). Und ich stehe zu mir und dem, was ich tue. Das soll ich tauschen? Fragt mich mit 50 noch mal.

2014

Ich habe ein Blog, also mache ich auch ein Jahresrückblicksstöckchen. So.

1. Zugenommen oder abgenommen?
Zugenommen. Endlich und dauerhaft, fast ein ganzes Kilo. Nach einer Magen-Darm-Geschichte war ich dramatisch auf unter 50 Kilo gefallen und hatte beschlossen, dass ich mehr Reserven brauche. Also fing ich an darauf zu achten, regelmäßig zu essen. Morgens, Vormittags, Mittags, Nachmittags, Abends. Läuft.

2. Haare länger oder kürzer?
Länger. Der Versuch, die Geheimratsecken durch kürzere Haare zu verschleiern war irgendwie nix. Mit meinem Seitanscheitel sah’s eher nach Adolf aus. Jetzt Popperschnitt, aber wat willste machen.

3. Mehr bewegt oder weniger?
Weniger. Durch den Hauskauf fällt die tägliche Fahrradstrecke aus. Trotzdem bringt die Muckibutze mehr, weil ich entspannter trainiere. Immerhin.

4. Der hirnrissigste Plan?
Meine Pläne hirnrissig? Pah! (Andererseits dachte ich wirklich, ich könnte regelmäßig bloggen, haha.)

5. Die gefährlichste Unternehmung?
Eine 2-Tageswanderung am Lieserpfad. Nicht wirklich gefährlich, aber die Knie haben sich beschwert.

6. Die teuerste Anschaffung?
Die Abdichtung der Kellerwände und eine neue Terrasse. Dazu das Vorgartenniveau um 10cm erhöht. Jetzt nur noch den alten Schuppen einreißen, den Zaun dahinter streichen, das Haus streichen, einen neuen Schuppen aufbauen…

7. Das leckerste Essen?
Im Sommer, im „Ich weiß ein Haus am See“. Selbst gekocht: Lammragout.

8. Das beeindruckendste Buch?
Ich versuch mich ja immer wieder mit E-Readern, was einigermaßen anstrengend ist (eingeschränktes Angebot, wenig in der Bücherei zu leihen). Viel gelesen habe ich die Geschichten über Londons Zauberwelt von Ben Aaronovitch. Als reales Buch hat mir „Handbuch für Detektive“ von Jedediah Berry gefallen. Schön skurril.

9. Der beste Sex?
*hier Tigerlachen einfügen*

10. Der ergreifendste Film?
Hier müsste ein Fernsehfilm stehen, weil ich es kaum ins Kino geschafft habe. Immerhin in „Grand Budapest Hotel“ war ich und fand den auch gut.

11. Die beste CD bzw. der beste Download?
„Aventine“ von Agnes Obel und „Ya Nass“ von Yasmin Hamdan. Gefallen mir sehr gut.

12. Das schönste Konzert?
Die tollsten musikalischen Erlebnisse finde ich oft nicht mehr in Konzerten, da habe ich zuviel zu kritisieren (Musikalität, Ablauf, Kleidung, Bewegung, …). In der Schule hatten wir drei Burschis, die Jazz studieren und die waren der Knaller. Eine irre Energie war im Raum, die auch die Schüler mitriss. Außerdem haben sie sehr cool auch die pubertären Schüler auf ihre Seite gezogen. Toll!

13. Die meiste Zeit verbracht mit …?
Gefühlt mit Schule und Elterngesprächen. Eine inklusive und alternative Schule im Aufbau verlangt das wohl.

14. Die schönste Zeit verbracht mit …?
…der Frau.

15. Vorherrschendes Gefühl 2014?
Puh.

16. 2014 zum ersten Mal getan?
Zwei Tage hintereinander gewandert. Einen Weihnachtsbaum gekauft und aufgestellt. Mit der Frau gestritten.

17. 2014 nach langer Zeit wieder getan?
Rock gespielt, mit Kollegen. Venedig besucht. War superer als beim ersten Mal.

18. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Der Streit mit der Frau. Der Tod der Mutter einer Schülerin, die bei uns auch eine AG leitete. Die Dauererkältung, die nur eine verschärfte Form der Milben-Allergie ist.

19. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Mathe ist nicht schlimm. Das ist eine schwere Aufgabe.

20. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Ich bin ein sehr schlechter Schenker. Vielleicht ist es, dass ich mir Zeit genommen habe für jemanden, mit dem ich sonst wenig zu tun haben.

21. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Der Crément nach der anstrengendsten Woche in meinem Leben. Die Zeit, über die Woche reden zu können. Die Tränen weinen zu dürfen, die dazu gehören.

22. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Ich halt es nicht aus, wenn wir streiten.“

23. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
„Ich halt es nicht aus, wenn wir streiten.“

24. 2014 war mit einem Wort …?
Puh. (2015 darf mal ruhiger werden.)

Dinge, die ich nicht verstehe (V): Hochglanzmagazine

Das geht schon bei den Namen los: Wer kann denn unfallfrei Men’s Health, Vogue, Vanity fair oder Fit for fun aussprechen, ohne einen Lachanfall oder einen Knoten in der Zunge zu bekommen.

Viel erstaunlicher finde ich, dass es anscheinend Leute gibt, die wirklich 5 Euro und mehr dafür ausgeben, erst mal acht Doppelseiten Photoshop-Ergebnisse durchzublättern, bevor überhaupt das Inhaltsverzeichnis kommt. Vom journalistischem Wert des Rests wollen wir hier nicht weiter reden.

Dinge, die ich nicht verstehe (IV): Einkaufen in Hannover

Oder: Wie sich der Einzelhandel dumm und dämlich verdienen könnte.

Wenn er denn wollte. Denn ich will regelmäßig Geld ausgeben, was dann erstaunlich schwer ist.
Dieses Mal brauchte ich Unterwäsche, Hemden, Longsleeves und eine Aktentasche. Die Unterhosen und -hemden kaufe ich gern von einem schweizer Hersteller, weil sie als einzige gut sitzt. Gleiches gilt für die Strümpfe eines deutschen Produzenten. Für die Hemden besuchte ich eine Herrenausstatterkette, ebenso für die T-Shirts mit den langen Armen. Ich wollte das iPhone 6 in die Hand nehmen, also ging ich noch zum örtlichen Apple-Händler, der auch schöne Taschen führt, dort wollte ich eine Aktentasche kaufen. Das war Plan A.

Ich kam mit zwei Longsleeves nach Hause. Warum?

  • Die Unterhosen hatte ich bereits im Internet angeguckt, sie sind aus der neuen Kollektion. Im Laden waren sie bereits ausverkauft. Nach den Hemden habe ich dann nicht mehr gefragt.
  • Im selben Geschäft waren die Strümpfe bereits aus dem Programm genommen worden. Es ist schließlich Herbst. Ja, so habe ich auch geguckt.
  • Die Hemden, ach. Die Hausmarke hat einen anderen Schnitt als sonst, andere Krägen, andere Stoffe. Man trägt wohl wieder Button-Down-Hemden mit Brusttasche. Ach. Die schönen Hemden waren mir zu teuer oder zu groß. Ach.
  • Auch der T-Shirt-Schnitt wurde verändert, aber tiefes V und meine Hühnerbrust verträgt sich leider nicht. Der Plan B, der günstige schwedische Anbieter ist in der Basislinie jetzt noch fadenscheiniger, insgesamt geht der Trend dort wohl zum Sweatshirt, was mir zu dick ist.
  • Während im Umland die Läden bis 21 Uhr öffnen, schließen die innenstadtnahen Geschäfte gern um 18 Uhr. Ich stand also um 18:02 Uhr vor verschlossener Tür. Immerhin winkten mir die Angestellten. Dafür kaufte ich dann keine Aktentasche
  • Läden, die ich aus anderen Städten kenne und mag, wie etwa COS, eröffnen zwar auch mal Filialen in Hannover, stellen aber nur eine eingeschränkte Kollektion mit eingeschränkter Größenauswahl ein. Geschickt. Ganz geschickt.

Einzig Muji, wo ich nach Pullis schaute (sie führen Rundhalspullis! Ich mag Rundhalspullis.) hatte auch Langarmshirts mit Rundhals aus Biobaumwolle. Aber auch keine schönen Aktentaschen, passende Hemden oder schweizer Unterwäsche. Na.

Hannover, merkste selber, ne?!

P.S.: Der Onlinehandel ist nur wenig besser, bei Calida konnte ich z. B. keine Doppelbuchstaben in den Formularfeldern eingeben. Doof bei meinem Namen und der dazugehörigen E-Mailadresse. Eine Aktentasche und Hemden habe ich noch immer nicht. Für die Strümpfe warte ich jetzt bis zum Frühling, Winterstrümpfe habe ich schließlich genug.

Was ich gelernt habe (I)

Ist es so?

Natürlich ist uns allen klar, dass die mit Geld die Bösen sind, gottlos und des Satans, keine Frage. Dagegen stehen wir, nicht wirklich arm, imerhin haben wir Computer und Smartphone, um die unbarmherzige Wahrheit hinauszu…, äh, …tippen: Schuld sind die da oben.

Just war ich aber angefragt, bei einer Preisverleihung mit einer kleinen Blechbläserhorde etwas Musik zu machen, nicht zu aufdringlich, man wolle den gebrechlichen Preisträger nicht hinwegpusten.

Wir gaben uns mild, der Preisträger war still, geistreich, Arzt und Theologe, ein Kämpfer gegen Krankheiten, Schuld und Armut und er ist erfolgreicher Unternehmer. Recht erfolgreich, seine Schuhhandel stehen wohl in jeder Stadt und versorgen die Menschen mit Schuhen.
Schlichte Modelle, ohne Markenwirkung, ähnlich der Kleidung von C&A, über deren Träger man gerne lächelt, sogar bestimmten Politikern nachsagt, dort ihre etwas speziell sitzenden Anzüge zu kaufen.
Auch dieser Schuhfirma fehlen feingeschnittene Produkte, aber es stellt sich auch die Frage, wer diese kaufen würde. Der Herr von hohem Ansehen? Wohl nicht.

Der Herr von Ansehen geht ohnehin zum „richtigen“ Schuhhandel, was immer er damit meint. Wir sind da Alternativer und kaufen dieselben Schuhe günstiger, gelobt sei das Internet. Und der Rest?

Ist es nicht also doch richtig, was der Preisträger macht? Dinge denen verkaufen, die es zu dem Preis bezahlen können. Und mit dem Gewinn Bedürftigen helfen, Lepra bekämpfen und vieles mehr unterstützen, nicht nur mit Geld und Worten, sondern mit Reisen und Teilnahme? Anstatt nur gegen schlichte Kleidung und alles Unbill der Welt anzu tippen?

Wenn diese Generation Menschen stirbt, stirbt wohl auch der Satz: „Ich habe es doch nur im Sinne Jesu Christ gemacht.“

Das hat mich sehr beeindruckt und dafür danke ich Ihnen, Herr Deichmann.