Was ich esse (XII): Zitronenrisotto

Wenn einer feinsten grünen Spargel hat, muss er ein Zitronenrisotto erfinden. Machste nix.

Zutaten

  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel/Schalotte
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 Msp. Kurkuma
  • 300g Risottoreis
  • 1L Hühnerbrühe
  • 1 großzügiger Schluck Weißwein
  • einige Pinienkerne
  • Zitronenschale oder Zesten und Saft einer halben Zitrone
  • Pfeffer & Salz
  • 4 EL geriebener Parmesan (mindestens)
  • Butter
  • einige Blätter Basilikum

Zubereitung

  1. Knoblauch und Zwiebel fein hacken, Frühlingszwiebel schräg in feine Ringe schneiden. Parmesan reiben, Basilikum waschen und nach belieben schneiden.
  2. 1 EL Butter schmelzen, Knoblauch, Zwiebel, Frühlingszwiebelringe und etwas Zitronenschale/-zesten darin anschwitzen.
  3. Risottoreis dazugeben, bis er glasig wird, dann mit Weißwein abgießen.
  4. Pinienkerne in eine Pfanne geben (einen Boden voll) und bräunen. Achtung, sie verbrennen leicht.
  5. Die Messerspitze Kurmkuma dient einer leichgelben Farbtönung. Man kann es weglassen, dann wird’s weiß oder mehr dazugeben, dann wird’s gelber.
  6. Nun nach und nach die Brühe zugeben und verkochen lassen, immer bis es „schlorkt“. Wenn der Reis leicht bissfest ist, ist das Risotto fertig.
  7. Dann nicht mehr kochen, den Parmesan und den Rest Zitronenschale/-zesten reinrühren und mit Pfeffer&Salz und Zitronensaft abschmecken. Ein paar Butterflöckchen und die Pinienkerne einrühren.

Schmeckt zu feinem grünen Spargel und Pinot Gris.

Was ich koche (V): Thymian-Risotto mit Ziegenkäse und Parmaschinken

Simpel, gut und von Jamie Cullum Oliver inspiriert.

Wenn’s der Oliver gemacht hat, warum erwähne ich es dann überhaupt? Weil der Oliver Engländer ist und ich dort schon mal verzweifelt versucht habe, gutes Essen zu kaufen; manche seiner Angaben passen einfach nicht zum hiesigen Warenangebot. So sieht’s aus:

Für 3 Personen benötigt man:

  • 300g Risotto-Reis,
  • 1 Zwiebel oder Schalotte, fein gehackt,
  • 1 Knoblauchzehe, dto.,
  • 1L Gemüsebrühe,
  • 1 Schuss Noilly Prat (oder Weißwein oder Sekt),
  • Thymian, etwa eine Handvoll,
  • Parmaschinken, sehr dünn geschnitten (oder Serrano oder San Daniele, …), ca. 100g,
  • 50g Parmesan oder Pecorino, gerieben,
  • Pfeffer und Salz,
  • Einen guten Ziegen- oder Schafskäse, gerne ein Weicher. Etwa 100g in kleine Würfel geschnitten. Vielleicht so eine Rolle, wie es sie im Edeka gibt? Auf keinen Fall Frischkäse, wie Herr Oliver vorschlägt.

Da ja alles schon gehackt und geschnitten und gerieben ist können wir gleich loslegen:

  • In etwas Butter die Zwiebeln und den Knoblauch anschwitzen,
  • dann den Reis mit andünsten und
  • mit einem kräftigen Schuss Noilly Prat ablöschen.
  • Wenn der Alkoholdampf verzogen ist, die Brühe angießen (etwa eine Kelle voll), die Hälfte vom Thymian beigeben und rühren.
  • Immer wieder Brühe nachgießen und rühren, so massiert man die Stärke aus dem Reis und – er brennt nicht an.
  • Die Brühe nachgießen, wenn es „schlorkt“.
  • Wenn der Reis gar ist, also leicht bissfest, die Käse einrühren und 2 Minuten ruhen lassen.
  • Mit Pfeffer, Salz und Thymian abschmecken und servieren. Schinken nimmt sich jeder nach Geschmack.

Dazu passt Weißwein oder leichter Rotwein.